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Alfapass basiert auf MBA-Studie

Unter Berücksichtigung der Vorteile einer gemeinsamen ID-Karte wurde eine MBA-Studie durchgeführt, um die Durchführbarkeit der Einführung einer solchen Karte im Hafen von Antwerpen zu bewerten. Dieses Projekt erhielt den Namen „Alfapass – Port Access Security System.“

Anfang 2004 wurde eine Umfrage an die Hafenanlagen geschickt, mit dem Ziel, zu untersuchen, welche ID-Systeme bereits in den Häfen verwendet werden. Die MBA-Studie lieferte eine Analyse der Antworten auf diese Umfrage, um Empfehlungen in Bezug auf die möglichen Nutzungssysteme aussprechen zu können.

Unter Berücksichtigung der Schlussfolgerungen der MBA-Studie entwickelte eine Expertengruppe innerhalb des damaligen AGHA dann die Kernpunkte des Alfapass:

  • es ist eine gemeinsame ID-Karte für das gesamte Hafengebiet
  • Die Karte muss technologisch unterstützt (d.h. maschinenlesbar) sein
  • es muss eine Möglichkeit geben, biometrische Daten (Handscan) zu speichern, damit der Benutzer der Karte überprüft werden kann
  • es wird ein spezifisches Kartensystem vorausgesetzt, damit die Leseapparatur darauf abgestimmt werden kann
  • die Karte muss mit einer zentralen Datenbank verbunden sein. Diese Datenbank enthält grundlegende Informationen über häufige Besucher. Durch eine regelmäßige Datensynchronisation können die obenstehenden Daten mit den verschiedenen lokalen Datenbanken der einzelnen Unternehmen in Einklang gebracht werden
  • es wird eine Option für die Zutrittskontrolle zur Verfügung gestellt, eine Online-Verbindung zur zentralen Datenbank muss es möglich machen, Anwendungen für Unternehmen anzubieten, die selber keine eigene Zugangskontrolle einrichten möchten, aber ein zentral verwaltetes System verwenden wollen